Drogen und Haft

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Ziel und Zwecke des Arbeitskreises "Drogen und Haft":

Überregionaler und landesweiter fachlicher Austausch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der niedersächsischen AIDS-Hilfen im Arbeitskontext Drogen und Strafvollzug. Verbesserung der Lebenssituation der Betroffenen und politische Einflussnahme. Förderung und Entwicklung von Strukturen, welche der Verbreitung von HIV, Hepatitisinfektionen und anderen Gesundheitsrisiken durch Drogengebrauch und Haft entgegen wirken.

Arbeit und Aufgabe

Infektionsprophylaxe in den verschiedenen Aufgabenbereichen. Engagement gegen eine Stigmatisierung und Ausgrenzung der Betroffenen. Informationsvermittlung in die verschiedenen Szenen der Drogenarbeit und des Justizvollzugs auf der Basis wissenschaftlich abgesicherter und allgemein fachlich anerkannter Erkenntnisse.

Inhalte

Medizinische Versorgung von Menschen mit HIV und AIDS, Hepatitiserkrankungen und Folgeerkrankungen durch Drogengebrauch in den Drogenszenen und im Strafvollzug. Möglichkeiten zur Abgabe von sterilen Spritzen und Konsumwerkzeuge bei Drogengebrauch.

Alternativen zum i.v. Drogenkonsum wie etwa risikoärmere Konsumformen oder Substitution. Safer use/safer sex Trainings. Lebensbedingungen von Drogenkonsumenten und Menschen in Haft. Unterstützung von Selbsthilfeansätzen.

Dienstleistungen/Angebote/Aktivitäten

Fortbildungen für Bedienstete und Inhaftierte im Strafvollzug. Flyer zu Fortbildungsangeboten im Strafvollzug. Gesundheitsförderung und Spritzentausch in den Drogenszenen. Multiplikatorenschulungen. Entwicklung von Qualitätsstandards im Arbeitsbereich AIDS/Drogen/Strafvollzug. Besuche von und Austausch mit anderen Einrichtungen wie z.B. Heroinstudie in Hannover.

Zusammensetzung und Struktur

Hauptamtliche, Ehrenamtliche Mitarbeiter aus den Niedersächsischen AIDS-Hilfen und Mitarbeiter aus JES-Gruppen. Punktuelle Teilnahme von Ärzten aus dem HIV/AIDS Versorgungsbereich und dem Strafvollzug und Teilnahme von Bediensteten aus dem Strafvollzugssystem. AK Sitzungen 4-6 mal im Jahr und bei Bedarf Wochenendseminar.

Ansprechpartnerin

Katharina Hahnke
c/o Hannöversche AIDS-Hilfe e. V.
Lange Laube 14, 30159 Hannover